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Die Regeln (vereinfacht)

Ziel und Spielablauf:
Einfach gesagt geht es beim Boule darum die eigenen Kugeln näher an das Schweinchen (kleine Kugel) zu werfen als der Gegner. Bei zwei Spielern besitzt jeder Spieler 3 Kugeln. Der erste Spieler (wird in der Regel ausgelost) wirft das Schweinchen und seine erste Kugel so dicht wie möglich an das Schweinchen. Spieler zwei ist nun solange an der Reihe bis es ihm gelingt eine seiner Kugeln näher an das Schweinchen zu spielen als die des Gegners. Gelingt ihm dies beispielsweise nach dem ersten Wurf ist Spieler eins wieder an der Reihe. Für Spieler eins gilt nach seinem Einwurf des Schweinchens das selbe. Wenn alle sechs Kugeln gespielt sind geht es zur Punktaufnahme.

Wie werden Punkte gezählt:
Eigentlich ganz einfach. Der Spieler der punktet hat mindestens eine Kugel näher am Schweinchen als der andere Spieler. Hat der Gewinner 2 oder gar 3 Kugeln näher am Schweinchen als sein Mitbouler bekommt er dafür 2 bzw. 3 Punkte. Zur Verdeutlichung ein Bildbeispiel:

Im Bildbeispiel hat Spieler A mit den grauen Kugeln 2 Punkte gemacht. Zwei seiner Kugeln liegen näher am Schweinchen (orange) als die schwarzen Kugeln von Spieler B. Hätte Spieler A es geschafft auch seine dritte Kugel näher ans Schweinchen zu legen als alle drei Kugeln von Spieler B hätte ihm diese Spiel ganze 3 Punkte gebracht. Gespielt wir übrigens so lange bis ein Spieler 13 Punkt gemacht hat. So einfach ist das ganze. Natürlich gibt es neben diesem vereinfachten Regelwerk noch eine ganze Menge andere wissenswerte Regelungen. Aber dazu mehr weiter unten und erstmal viel Spaß bei der ersten Partie Boule!

Die Regeln im Detail (wird weiter ergänzt)

Mögliche Formationen (Teamzusammensetzungen):
Mehr als zwei Spieler auf dem Platz? Na dann auf zur Teambildung. Folgende Formationen sind möglich:

1 Spieler gegen 1 Spieler (tête à tête) – 3 Kugeln pro Spieler (6 Kugeln)
2 Spieler gegen 2 Spieler (doublette) – 3 Kugeln pro Spieler (12 Kugeln)
3 Spieler gegen 3 Spieler (triplette) – 2 Kugeln pro Spieler (12 Kugeln).

Im Falle eines Teams gibt es keine Veränderung beim Spielablauf. Es wird gespielt wie in den vereinfachten Regeln beschrieben, nur das eben von Team A und Team B die Rede ist. Eine festgelegte Reihenfolge innerhalb der Spieler eines Teams gibt es nicht. Wenn es also im Falle eines Triplettes Spieler 1 von Team B nicht schafft näher ans Schweinchen zu legen als Spieler 1 von Team A kann auch Spieler 2 oder Spieler 3 von Team B den zweiten Versuch machen. In Teams ist es durchaus üblich und auch sinnvoll die Reihenfolge der Spieler an die jeweiligen Situation an zu passen. Ein guter Schiesser kann beispielsweise Platz um das Schweinchen schaffen um dem Leger mehr Raum für eine gute Platzierung zu geben.

Der Wurfkreis:
Eine Aufnahme beginnt aus einem, vom ersten Spieler bzw. erstem Teammitglied, auf dem Boden gezeichneten Abwurfkreis welcher einen Durchmesser zwischen 35 und 50 cm haben muss. Die Füße müssen sich beim Werfen im Innern des Wurfkreises befinden und dürfen nicht über ihn hinausreichen. Sie dürfen ihn weder verlassen, noch dürfen sie angehoben werden, bis die geworfene Kugel den Boden berührt hat. Auch andere Körperteile dürfen den Boden außerhalb des Wurfkreises nicht berühren. Nach Ende einer Aufnahme wird der Wurfkreis in der Regel an der Stelle neu gezogen an der sich das Schweinchen zum Ende der vorherigen Aufnahme befand. Aus praktischen Gründen einigt man sich oft auf eine freie Wahl der neuen Wurfkreisposition oder verwendet die gleiche der vorherigen Aufnahme. Offiziell sind solche Vereinbarungen allerdings nicht.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wurfkreis

Schweinchen einwerfen:
Beim Einwurf des Schweinchens gibt es drei Dinge zu beachten:

  • Der Einwurf hat aus dem zuvor festgelegten Abwurfkreis zu erfolgen
  • Das Schweinchen muss nach dem Einwurf in einer Entfernung zwischen 6 und 10 Meter vom Abwurfkreis zum liegen kommen
  • Ist der Einwurf drei mal hintereinander zu kurz oder zu weit, also ungültig,  hat der gegnerische Spieler bzw. das gegnerische Team das Einwurfrecht

Schweinchen ziehen:
Es ist legitim und ja nach Spielsituation durchaus sinnvoll die Zielkugel durch gekonntes anspielen ins hintere Spielfeld zu ziehen, um somit den weit hinter dem Schweinchen liegenden Kugeln eine nähere Position zur Zielkugel zu verschaffen und sie dadurch zum punkten zu bekommen. In der Regel erfolgt ein solcher Schuß durch schnell gerolltes boulen an das Schweinchen.

Wurftechniken:
Grundsätzlich wird zwischen zwei Wurftechniken unterschieden. Dem Legen und dem Schiessen. Beim legen kommt es darauf an die Kugel möglichst präzise zu platzieren. Beim Schiessen geht es darum Kugeln des Gegenspielers oder das Schweinchen zu treffen und geschickt dahin zu befördern wo man denkt das es für das eigene Spiel sinnvoll ist. Eine gute und lesenswerte Beschreibung der Wurftechniken ist auf boule.de
(externer Link) zu finden.